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6 Декабря 2016

Euromold 2016

Auf der Euromold zeigen die Aussteller den Messebesuchern den optimalen Weg von der Produktidee bis zur Serienproduktion. Manchmal führt dieser über konventionelle Fertigungsverfahren – ausgereift und gerade auf der Euromold in allerhöchster Qualität und Präzision zu bestaunen. Manchmal führt er aber auch über den Themenkomplex »3D-Druck / Additive Manufacturing« und manchmal über eine Kombination beider Wege. Diesem zweiten Weg widmet sich die Euromold advanced manufacturing. Handelte es sich hierbei bis vor wenigen Jahren ausschließlich um neue Technologien, so entwickelt sich nun mit großer Geschwindigkeit ein komplettes »Ökosystem 3D-Druck«. Dies ist für eine effiziente und vollautomatische Produktion in großen Stückzahlen erforderlich. Im Kern dieses Ökosystems stehen Robotik zum Beispiel für das Bauteilhandling oder konventionelle Werkzeugmaschinen für das Post-Processing – also für die Feinbearbeitung, derer ein mittels 3D-Druck hergestelltes Bauteil häufig noch bedarf. Was in diesem Jahr auf der Euromold neu hinzukommt, ist die Vernetzung aller produzierten Güter mit Maschinen, Anlagen, Menschen und vielem mehr. Also die Auswirkungen des Internet der Dinge im industriellen Umfeld. In Deutschland von vielen »Industrie 4.0« genannt. Tatsächlich entsteht damit eine »Smart Factory«, die nicht mehr zentral gesteuert ist und selbstständig auch die Produktion kleiner Stückzahlen höchst ökonomisch ermöglicht. Die Euromold advanced manufacturing zeigt hier den State-of-the-Art und das Zusammenspiel aller Elemente der Fertigungskette. 
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3D-Druck / Additive Manufacturing 

Das Herz der Euromold advanced manufacturing sind die 3D-Druck-Technologien. Erst sie ermöglichen es, Produktion völlig neu zu denken. So beispielsweise Geometrien zu fertigen, die mittels konventioneller Fertigungstechnologien undenkbar waren oder im Sinne der Mass Customization jedes einzelne Bauteil anders und entsprechend des Kundenwunsches zu produzieren. Daher sind 3D-Druck-Technologien und -Anlagen, die Dienstleistungen um sie herum und die dazu benötigten Materialien das Zentrum der Euromold advanced manufacturing. 

Beispiele für Aussteller/Produktgruppen:

  •  3D-Druck-Anlagen 
  • Produktion von 3D-Druck-Teilen in Dienstleistung 
  • Materialien 

 Ökosystem 3D-Druck 

Viele Bereiche der Produktion, wie wir sie heute kennen, werden sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten radikal verändern. Hintergrund ist die Abkehr von der Massenproduktion immer gleicher Teile – getrieben durch die additiven Technologien des 3D-Drucks („Mass customization“). 
Wollen Anbieter eine große Zahl additiv hergestellter Produkte effektiv und effizient herstellen und zum Kunden liefern, gehört Robotik für das Handling, ein vollautomatisiertes Post-Processing, Qualitätsmanagement sowie ein ausgeklügeltes Workflow-Management dazu. Vielleicht wird es auch gar nicht mehr erforderlich sein, zum Kunden zu liefern. Möglicherweise wird der Kunde die reinen 3D-Daten bei Firmen wie IKEA oder Amazon kaufen und sie beim Copy-Shop in seiner Nähe ausdrucken. 
Um all dies zu ermöglichen, entsteht im Augenblick ein komplettes „Ökosystem 3D-Druck“ rund um die additiven Technologien herum. Die Euromold advanced manufacturing präsentiert dazu den State-of-the-Art. 

Beispiele für Aussteller/Produktgruppen: 

  •  Robotik, Handling, Automatisierung 
  • Post-processing 
  • Workflow-Management 
  • Anbieter von 3D-Content 
  • Große OEMs (Autos, Schuhe, Freiteit, Lifestyle, Luft- und Raumfahrt, Elektro- und Haushaltsgüter,…) 
  • Prüfung 
  • Prozesssteuerung 
  • Einzelhändler (Möbel, Baumärkte, Warenhäuser,…) 
  • Finanzierung / Förderung (Private Equity, Business Angels, institutionelle Investoren,…)  
  • Institutionen zur Schaffung von Industrie-Standards 
  • Schulung, Training, Forschung 
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Digitale Produktentwicklung 

Neue Produktionswege erfordern neue Wege der Produktentwicklung. Hier kommt der digitalen Unterstützung der Produktentwicklung eine entscheidende Bedeutung zu. Wie folgt man beispielsweise den Prinzipien der Bionik bei der Entwicklung neuer Produkte? Wie ist der ideale Weg der Digitalisierung eines vorhandenen Produkts? Wie kann eine effiziente kundenindividuelle Massenproduktion aussehen? 
All diesen Fragen widmet sich der Bereich „Digitale Produktentwicklung“ der Euromold advanced manufacturing.

Beispiele für Aussteller/Produktgruppen:

  • Industriedesign 
  • Engineering 
  • Reverse Engineering 
  • Scan-Prozesse 
  • CAD / CAM / CAE 
  • Simulation 
  • Virtual Reality (VR) 
  • Augmented Reality (AR) 
  • Topologie-Optimierung 
  • Gitterstrukturen / Netzstrukturen / Datenmodelle 

Smart Factory / Industrie 4.0 

Smart Factory bzw. Industrie 4.0 geht aber weit über die pure Vernetzung aller Dinge miteinander hinaus. So werden beispielsweise Bauteile während des Bearbeitungsprozesses den Werkzeugmaschinen mitteilen, welcher Bearbeitung sie bedürfen. Früher oder später werden die Systeme in der Fertigung autonom werden und sich selbst organisieren und im Zusammenspiel mit Menschen voneinander lernen. 
Was dazu heute und morgen geht, zeigt die Euromold advanced manufacturing. 

Beispiele für Aussteller/Produktgruppen:

  • Multimodale Assitenzsysteme 
  • Web-connected assembly lines 
  • Big data-Anwendungen 
  • Integration von Produkt­lebens­zyklus­management (PLM), Produktions­leitsystem (MES)und Industrieautomation

Internet der Dinge 

Künftig wird alles mit allem über das Internet vernetzt sein. Dass dies sowohl für den Consumer-Bereich als auch für die Industrie und damit für die industrielle Fertigung geschehen wird, gilt allgemein als sicher. Durch die Integration von Rechenleistung, Sensoren und Internet in Komponenten der Fertigungsindustrie, zum Beispiel in Werkzeugmaschinen, entstehen ganz neue Möglichkeiten. Den State-of-the-Art dazu zeigt die Euromold advanced manufacturing. 

Beispiele für Aussteller/Produktgruppen:

  • RFID/Smart Labels 
  • Wireless Communications / Funknetze 
  • Drahtlose Sensoren 
  • Energieversorgung mobiler Systeme 
  • Tracking/Ortung 
  • Datensicherheit

Mehr Informationen auf der offiziellen website.

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